Im Visier: Eifel‑Tatorte Logo Waldqaurtier Wackerberg

  • Waldquartier Wackerberg
  • Toreinfahrt zum Hof
  • Haus Wackerberg im Herbst
  • Terrasse
  • Wintergarten
  • Küche1
  • Küche2
  • Studio1
  • Studio2
  • Aufgang zur 1. Etage
  • Flur 1. Etage
  • Schlafzimmer1
  • Schlafzimmer2
  • Bad
  • Zufahrt im  Wald


Die Krimi-Landschaft Eifel entdecken?
Das Waldquartier Wackerberg ist der perfekte Ausgangspunkt!

Indiana Jones war schon hier - Hauptkommissar Schimanski auch. Ben Kingsley und Anthony Hopkins drehten in der Eifel, und RTL hat in der Region vor ein paar Jahren einen Vulkan ausbrechen lassen. Im Serienformat folgen deutsche Kommissare der Spur des - teils skurilen - Verbrechens: Caroline Peters alias Sophie Haas (»Mord mit Aussicht«) ermittelt im fiktiven Hengasch, Uwe Ochsenknecht alias Robert Killmer (»Der Bulle und das Landei«) im echten Monreal.

Harrison Ford Götz George Ben Kingsley Anthony Hopkins Sophie Haas Uwe Ochsenknecht


Hollywood-Stars und bekannte deutsche Schauspieler -
sie alle haben schon in der Eifel gedreht.


Zudem hat sich der "Eifel-Krimi" mit seinem Protagonisten Jacques Berndorf im literarischen Genre der Regionalkrimis eine Spitzenposition erarbeitet und lässt sich auf zwei Krimi-Festivals feiern.
"Eifel-Blues" - mit diesem Titel fing 1989 alles an. Der Autor, der mit richtigem Namen Michael Preute heißt, lebt seit 1984 in einem kleinen Dorf in der Vulkan-Eifel, eben Berndorf. Die Region ist offenbar ein Zentrum von Mord, Betrug und Gewalt. Und mittendrin steckt Siggi Baumeister, der sich der Fälle annimmt und sie aufdeckt. Mittlerweile sind annähernd zwei Dutzend Bände erschienen.
Hillesheim, nicht weit von Berndorf entfernt, bespielt das Thema ziemlich erfolgreich und hat sich zur "Hauptstadt des Verbrechens" in der Eifel erklärt. Hier gibt es ein Kriminalhaus mit dem Café Sherlock, ein Krimihotel, einen Krimi-Wanderweg und im 2-Jahres-Rhythmus das Krimifestival "Tatort Eifel".
Aber in Wahrheit ereignen sich die meisten aufsehenerregenden Verbrechen 40 km weiter nördlich...

Jacques Berndorf Elke Pistor Ralf Kramp Carola Clasen Carsten Sebastian Henn Ralf Hergarten


Jacques Berndorf und seine Epigonen:
Inzwischen unterhalten mehr als drei Dutzend Autoren ihre Leser mit Eifel-Krimis. Und deren Zahl wächst ständig - nicht zuletzt durch die freundliche Mithilfe der ARD und ihrer beiden Eifel-Krimi-Serien. Allein die Facebook-Seite zur Serie "Mord mit Aussicht" hat fast 30.000 Fans.


Eine schöne Landschaft mit vielen Touristen-Attraktionen allein kann diesen Erfolg nicht erklären. Tatsächlich zeichnet sich die eher dünn besiedelte Region im Westen Deutschlands auch im wahren Leben durch spektakuläre Verbrechen aus, und das nicht erst seit gestern.


Zwischen 1593 und 1629 brannten nach Hexenprozessen in Schmidtheim, Blankenheim und Jünkerath die Scheiterhaufen; im Jahr 1800 überfiel eine vierzigköpfige Räuberbande einen Gasthof in Düttling und richtete unter Gästen und Personal ein Massaker an.
Exorbitant hohe Kaffee-Steuern in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg verwandelten die gesamte Westeifel zu einem Schmuggler-Paradies. Straff organisierte Schmugglerkolonnen schleusten tonnenweise Kaffee im Millionenwert aus Belgien am deutschen Fiskus vorbei. Ein ganzes Eifel-Dorf stand deswegen vor Gericht, ein Pfarrer schloss seine kriminellen Schäfchen ins Gebet ein.
In den Jahren zwischen 1946 bis 1952 seien 31 Schmuggler und zwei Zöllner erschossen worden, behauptet der Aachener Lokalhistoriker und Journalist Wolfgang Trees. Mehr als hundert Schwerverletzte habe es auf beiden Seiten gegeben.

1948 erlebte Kall sein erstes Selbstmordattentat - damals noch nicht mit islamistischem Hintergrund, sondern aus verschmähter Liebe.
Im selben Ort trieb seit 2008 der »Eifel-Sniper« sein Unwesen; 2012 erschoss ein paar hundert Meter weiter der Chef eines Autohauses seinen Kumpel im Keller der Werkstatt und das halbe Dorf half bei der Beseitigung der Leiche. Dem WDR war dieser Mordfall sogar eine eigene Dokumentation (2015) wert.

Eifel-Tatorte
Bei einer so (verbrechens-)reichen Kulturlandschaft lohnt es sich, näher hinzuschauen - auf die echten und die fiktiven Kriminalfällen, auf die Drehorte und die Tatorte, auf Bücher, Filme, Festivals.

Diese Facebook-Seite stellt die Krimi-Landschaft Eifel vor >>>