Wanderer
Eifelsteig & Co.:
Wandern auf dem Wackerberg
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 Beliebte deutsche Wanderregion mit fünf Buchstaben? Na klar, die Eifel!

Seit die Römer vor 2.000 Jahren eine befestigte Straße zwischen ihren Provinzhauptstädten Trier und Köln angelegt haben (und eine Wasserleitung von Nettersheim nach Köln gleich daneben), gilt das Mittelgebirge verkehrstechnisch als gut erschlossen.
Römische Legionäre, mittelalterliche Ritter oder frühneuzeitliche Händler waren aber kaum des Vergnügens Willen unterwegs, und ein Zen-Motto ("Der Weg ist das Ziel") kannten sie wohl auch noch nicht. Gute Luft, schöne Landschaft und Bewegungstherapie gab´s als Zugabe, darüber sprach man gar nicht erst.
Ändern sollte sich das erst viel später, dann aber gründlich...

»Der Sinn des Reisens ist es, an ein Ziel zu kommen,der Sinn des Wanderns ist es, unterwegs zu sein.«

Theodor Heuss

Theodor Heuss, erster deutscher Bundespräsident, 1884 - 1963


Top Wanderwege

Eifelsteig Mehr Eifel geht nicht: Premiumwanderweg, Top Trail of Germany - der Eifelsteig, der 313 km lange Fernwanderweg zwischen Trier und Aachen, hat sich seine Auszeichnungen verdient. Die Route führt durch den Nationalpark – und über den Wackerberg!
Wanderfreunde haben sich bundesweit für den Eifelsteig als "Deutschlands schönsten Wanderweg 2015" ausgesprochen.

Nicht ganz so lang (insgesamt 116 km), dafür aber mit ein paar archäologischen Highlights versehen, folgt der Römerkanal-Wanderweg einer 2.000 Jahre alten ingenieurtechnischen Meisterleistung, u.a. auch durch Kall am Fuße des Wackerbergs.
Bei der Burgen-Route ist der Name Programm, die Panorama-Tour Eifel-Blicke bietet wunderschöne Aussichten auf die Eifellandschaft und der Pingenwanderweg führt als Bergbaulehrpfad von Kall auf den Wackerberg.
Und all dies ist nur eine kleine Auswahl aus dem Wanderangebot der Nordeifel ...

Wanderkarte

Ein guter Start

Mitten im Wald, eingerahmt von Naturschutzgebieten, nicht weit vom Schnittpunkt mehrerer Wanderwege, darunter der Eifelsteig - einen besseren Ausgangspunkt zu Wandertouren als vom Waldquartier Wackerberg kann es eigentlich nicht geben.

Nationalpark

Mit Rangern unterwegs

Natürlich kann jeder den Nationalpark Eifel auf eigene Faust erwandern: 240 Kilometer Wanderwege sind ausgewiesen, darunter leichte Wanderungen für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen, aber auch der viertägige Wildnis-Trail einmal quer durch den gesamten Nationalpark.
Spannend sind besonders die Wanderungen und Schiffstouren mit Rangern (kostenlos und ohne Anmeldung) sowie individuelle Touren mit Waldführern.

Wer gerne mit entspannten Lasttieren unterwegs ist, kann sich - außerhalb des Nationalparks - einer Tour mit Lamas oder Eseln anschließen. Interessante Eifel-Routen für weniger exotische Wanderbegleiter stellt ein Hundereiseführer im Web vor.


Wanderbus

Wander­bus

Seit dem Frühjahr 2017 spendiert der Kreis Euskirchen seinen Gästen einen eigenen Wanderbus, der an Wochenenden und Feiertagen viermal täglich interessante Punkte des Eifelsteigs und anderer Partnerwege anfährt - leider noch ohne eigene Haltestation am Haus Wackerberg, nur ein paar hundert Meter vom Eifelsteig entfernt.

Wandertouren

Wander­touren

Gemeinsam mit 4 Etappen auf dem Eifelsteig, dem „Wildnis-Trail“ im Nationalpark und den Erlebnisrouten „Rur-Olef-Route", „Burgen-Route“, dem „Römer-Kanal-Wanderweg“ und dem „Eifeler Quellenpfad“ werden diverse Rundwandertouren der Nordeifel in einem handlichen Prospekt vorgestellt.


Radfahren

Radtouren Noch vor ein paar Jahren haben sich überwiegend Freizeitradler mit strammen Waden ins Mittelgebirge getraut. Eine ausgezeichnete Kondition ist zwar heute kein Hinderungsgrund, aber auch nicht mehr unbedingt Voraussetzung für eine Fahrradtour in der Eifel.
So gibt es inzwischen eine Reihe von Mietstationen für Elektroräder (e-Bikes, Pedelecs), die manchem Anstieg den Schrecken nehmen. Das dichte Netz an ausgeschilderten Radwegen führt zudem oft auf stillgelegten Bahntrassen, entlang der Flüsse, Bäche und Seen oder über die weiten Hochflächen mit malerischen Ausblicke. Das gilt beispielsweise für die Tälerrouten von Urft und Olef, den Erft- und den Ahr-Radweg, den Vennbahn-Radweg, sowie den neu hergerichteten Kyllradweg, der auf den ersten 30 km Länge durch drei Länder führt.

Rursee-Panorama

Wassersport & mehr

Ein Stausee ist schon eine praktische Einrichtung: Er versorgt die Region mit Energie und Trinkwasser und hat zudem einen hohen Freizeitwert. Mit einem Volumen von über 200 Mio. qm Wasser ist der Rursee in der Eifel die zweitgrößte Talsperre Deutschlands. Versehen mit einer guten Kondition kann man in einem Tag rundherum wandern (27 km, ca. 7 h) oder Fahrrad fahren. Das ist genauso lang, geht aber ein wenig schneller (ca. 2,5 h).

Vor allem aber ist der Rursee ein attraktives Wassersportrevier: Neben den Naturfreibädern (Beach Club Eschauel, Naturerlebnisbad Einruhr, Naturfreibad Eiserbachsee) prägen bei schönem Wetter die Segelboote den Blick auf den See.
Bei den Bootsvermietungen können Ruder-, Tretboote, Kanadier oder auch Segelboote gemietet werden. Für Gastangler gibt es Fischereierlaubnisscheine, Taucher können sich an Tauchgängen beteiligen, Surfer reisen mit der eigenen Ausrüstung an.

Eine Reihe weiterer, wenn auch wesentlich kleinere Seen, bietet Alternativen für Wassersportler: Mit seinen diversen Freizeitanlagen (große Liegewiese, Tennisplätze, Minigolf, Bocciabahn, Spielplätze, Wasserspielgeräte, Wasserrutschen, Beach-Volleyball-Felder) ist der Kronenburger See ein besonders lohnendes Ziel für einen Ausflug mit der Familie. Segler können ihrem Hobby ebenso nachgehen wie Surfer und Tretbootfahrer. Seit dem dem Sommer 2013 schwimmt im Kronenburger See der bundesweit erste "Wasserseilgarten". Am Freilinger See in der Nähe von Blankenheim sind Windsurfen, Tauchen, Rudern, Paddelbootfahren möglich. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bescheinigt den Seen in der Eifel seit Jahren beste Wasserqualität.