P rofessor Henry Jones: »Diese Leute hier versuchen, uns zu töten!«
Indiana Jones: »Ich weiß, Dad!«
Professor Henry Jones: »Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich.«
Indiana Jones: »Mir passiert so etwas die ganze Zeit.«
Professor Henry Jones: »Junior, ich muss dir etwas sagen.«
Indiana Jones: »Jetzt nur nicht sentimental werden, Dad. Behalt´s für dich, bis wir hier raus sind.«
Professor Henry Jones: »Der Fußboden brennt ... sieh mal! ... und der Stuhl…«
Indiana: »Woher hast du gewusst, dass sie zu ihnen gehört?«
Professor Henry Jones: »Sie spricht im Schlaf.«

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral

Die dritten Folge »Indiana Jones und der letzte Kreuzzug« (1989) halten viele Fans für die beste, nicht zuletzt, weil - abgesehen von den beeindruckenden Action-Szenen - das schwierige Vater-Sohn-Verhältnis eine tragende Rolle spielt. Gemeinsam sind beide, Harrison Ford und Sean Connery, natürlich unschlagbar und haben sogar denselben Frauengeschmack: Pech nur, dass die blonde österreichische Archäologin Dr. Elsa Schneider (Alison Doody) gleichzeitig auch Nazi-Spionin ist…
Das muss Indiana Jones auf sehr schmerzhafte Weise erfahren, als er auf Schloss Brunwald an der deutsch-österreichischen Grenze seinen Vater befreien will.
Die wenigsten wissen, dass es sich dabei in Wahrheit um Schloss Bürresheim in der Osteifel handelt, zumindest, was die Außenaufnahmen angeht.

Nur nicht lumpen lassen

Bei den Budgets, die für Hollywood-Blockbuster aufgerufen werden, kann der Regisseur - in diesem Fall kein geringerer als Steven Spielberg - aus dem Vollen schöpfen, und zwar nicht nur bei den Honoraren für seine Stars, sondern auch bei den Film-Sets:
So ist der Tempel, in dem sich der Gral im Film befindet, das beeindruckende Felsgrab Khazne al-Firaun in Petra, Jordanien. Auch der Siq, die teils nur zwei Meter breite, dafür über 1,2 Kilometer lange Schlucht, die zur verlassenen Felsenstadt der Nabatäer führt, wurde als Kulisse für den Films genutzt. Das Produktionsteam wurde während der Dreharbeiten sogar von der jordanischen Königsfamilie in Petra besucht.
Als Kulisse für den Abflug des Zeppelins diente nicht der Flughafen Berlin-Tempelhof, sondern das Treasure Island Museum auf Treasure Island in der Bucht von San Francisco. Die Szenen im fiktiven Iskenderum in der Provinz Hatay zeigen in Wahrheit die Hagia Sophia in Istanbul sowie das spanische Granada. Die Wüstenszenen am Anfang des Filmes entstanden im Arches Nationalpark in Utah, unter anderem am „Balanced Rock” und am „Double Arch”. Die Stadt Venedig räumte dem Filmprojekt für einen Vormittag sogar die Kontrolle über den Canale Grande ein.
Für die Produzenten, Paramount Pictures und George Lucas, hat sich der Aufwand in jedem Fall gelohnt: Den Produktionskosten von knapp 50 Mio. US-Dollar steht ein Einspielergebnis von rund 500 Mio. US-Dollar gegenüber.

Bewertung:   5,8/10  IMDb


*** Woffelsbach ***

wurde 1516 erstmals urkundlich erwähnt, die ältesten erhaltenen Höfe stammen aus dem 17. Jahrhundert. Wie fast überall in der Eifel sind viele römische Relikte entdeckt worden, z.B. Fundamente eines Landguts, Keramikscherben, Mahlsteine, eine Jupitersäule, eine Graburne, und Münzen.

Mit dem Bau der Rurtalsperre 1934–1938 und deren Erweiterung 1955–1959 verschwand ein großer Teil vom alten Woffelsbach im Rursee. Gleichzeitig nahm der Tourismus in Woffelsbach seinen Anfang. Heute beherbergt der Ort mehr als 15 Segelvereine. Campingplätze, Segelschulen, Appartements und private Wochenendhäuser; in den Jahren 2012 bis 2014 entstand eine neue Mitte mit Parkanlagen direkt am See und einer Seeterrasse mit Seebühne.
Baden kann man natürlich auch: Treppen führen zum Ufer hinunter, an dem Terrassen und ein Badesteg angelegt ist. Die Wasserqualität wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW analysiert und gilt als »ausgezeichnet«.

Woffelsbach Panorama

Die Ausflugsboote der Rursee-Schifffahrt KG machen in Woffelsbach Zwischenstation. Das gegenüberliegende Kermeter-Ufer mit seinen Naturlandschaften und Lehrpfaden auf dem Gelände des Nationalparks ist ebenfalls mit einer Schiffsanlegestelle angebunden.

Bewertung:   4,0/5  Tripadvisor


*** Monschau ***

ist mit seiner historischen Altstadt und der imposanten Hecken- und Vennlandschaft die Top-Destination für Belgier und Holländer in der Eifel. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und hinter den romantischen Fachwerkfassaden erwartet den Besucher ein vielfältiges Kunst-, Kultur- und Museenangebot. Die Stadt ist Mitglied im Arbeitskreis Historische Stadtkerne Nordrhein-Westfalens und darf sich seit 1996 Luftkurort nennen. In der näheren Umgebung sind zahlreiche Bunkerruinen und Panzersperren des ehemaligen Westwalles zu finden.

1198 wurde Monschau als Mons Ioci zum ersten Mal erwähnt, 1352 bekam die Siedlung Stadtrechte. Die Herzöge von Limburg hatten zu dieser Zeit die Monschauer Burg bereits ausgebaut. Am Ende des 16. Jahrhunderts begann die Ära der Monschauer Feintuchproduktion, die den Wohlstand der Stadt in den nächsten Jahrhunderten begründete. Davon zeugt heute u.a. das »Rote Haus«, das gleichzeitig Produktionsstätte und Wohnhaus der Textildynastie Scheiber war.

Panorama Monschau

Touristen mit kulinarischen Präferenzen besuchen die historische Senfmühle, die Brauerei Felsenkeller und die Caffee-Rösterei Wilhelm Maassen, die nicht nur authentische Mitbringsel feilbieten, sondern auch einen Blick auf Produktion erlauben.

1971 verpackte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude die Haller-Ruine und Teile der Monschauer Burg. Das "CHRISTO projekt monSCHAU" stellt eine der ersten großen Open-Air-Verhüllungen der Künstler dar - und war bei den Einwohnern seinerzeit heftig umstritten!

Mit der WDR-Produktion »Die Stadt im Tal« startete im selben Jahr Monschaus Karriere als führender Filmschauplatz der Eifel.

Bewertung:   4,6/5  Tripadvisor