E ine Frau liegt tot im Kyllsee, und die Spuren lassen keinen Zweifel- sie wurde ermordet. Wer wegen des Opfers um seine Existenz bangen musste, atmet erleichtert auf, ist für die Polizei jetzt aber ein Verdächtiger.
Aber auch andere haben dieser Frau ein frühzeitiges Ableben gewünscht. Hauptkommissarin Obermeyer und ihr Team sehen sich einer Reihe von vielen Verdächtigen mit unterschiedlichen Motiven gegenüber.

Auch Ottmar Marzansky, einst ein renommierter Strafverteidiger, schaltet sich in die Ermittlung ein. Bevor er sich aber den Weg durch ein Geflecht von Habgier, Eifersucht und Rache bahnen kann, schlägt der Mörder noch zweimal zu.
Schließlich eskaliert die Lage: Ein Bewaffneter dringt in die Dorfkneipe ein und nimmt mehr als zwanzig Geiseln. Ottmars Spürsinn ist gefordert. Wer ist der Geiselnehmer? Was will er? Hat er etwas mit den Morden zu tun?

Rezensionen

• Vordergründig hat die erste Tote mit dem Bau eines Outletcenters zu tun. Die Lösung ist aber nicht so einfach und der Ursprung liegt schon lange zurück. Der Autor hat wieder eine gute Geschichte erstellt und hat sich die 5 Sterne verdient.
Leser

• Wieder wurde man während des Lesens auf falsche Spuren gelenkt und ist am Ende doch vom Täter überrascht. Wann kommt Teil 9?
Wolfgang D.

• Ich habe bis jetzt alle Bücher der Marzanskyserie gelesen, doch für dieses Buch konnte ich mich nicht so recht begeistern. Das Thema Outletcenter hätte durchaus interessant sein können, vor allem da in Bad Münstereifel schon eins besteht, doch ist die ganze Handlung unrealistisch und wirkt irgendwie zusammen gestückelt.
g.ka.

Bewertung:   4,1/5  Amazon

Der Autor: Jörg Fockenbrock

geboren 1969 in Steinfurt, lebt seit einigen Jahren in Bonn und arbeitet seit 2017 hauptberuflich als Autor. Der Protagonist seiner Krimireihe ist der Seniorendetektiv Ottmar Marzansky, einem renommierten Strafverteidiger a.D.
Nachdem Fockenbrock vom Münsterland ins Rheinland zieht, wird das Thema „Eifelkrimi“ für ihn spannend. Er publiziert seine Titel im Selbstverlag und veröffentlicht dazu einen Blog mit Tipps für "Nachahmer".
Die Marzansky-Reihe umfasst bereits bereits 8 Folgen; ihre Schauplätze sind fiktiv, denn es gibt keinen Kyllsee oder einen Ort namens "Kyllerstal" - wohl aber Stadtkyll.


*** Stadtkyll ***

liegt am Nordrand der Vulkaneifel an der Kyll in einer Höhenlage zwischen 400 und 650 m üNN. und hat ca. 1.500 Einwohnern und 3.000 Betten - nicht für die Einwohner, sondern für Besucher. Mit rund 350.000 Übernachtungen pro Jahr ist Stadtkyll heute ein aufstrebendes touristisches Zentrum, das vor allem von dem großen Ferienpark »Landal Wirfttal« profitiert.
Ein Badesee, attraktiv auch für Angler, ein Spaßbad, ein beheiztes Freibad und vor allen Dingen rund 80 km Wanderwege zählen ebenso zur touristischen Infrastruktur wie der Kyllradweg auf der ehemaligen Bahntrasse, an dem Stadtkyll gleich zweimal angeschlossen ist.

Der Ort wurde zur Mitte des 13. Jahrhunderts als Kölner Kirchenbesitz erstmals urkundlich genannt und erhielt 1310 das Stadtrecht.
Im Jahre 1292 war Stadtkyll schon eine Stadt mit Mauerring und Burg. Sehenswert ist zweifellos die Pfarrkirche St. Josef in der Ortsmitte aus dieser Zeit, die nach einem Brand und einigen anderen Katastrophen mehrmals wieder aufgebaut wurde. Ein prunkvoller Hochaltar mit spätbarocken, sowie neoromanischen Formen fallen als erstes ins Auge. Einige kostbare Gemälde schmücken die Wände und die vier fein gearbeiteten Holzreliefs verzieren die vier Seiten der Pfarrkirche.

Bewertung:   4,2/5  Tripadvisor