I m Jahre 2003 verschwindet die Schülerin Alice Webster spurlos. Ihre Eltern Gemma und Sam, die auf einer britischen Militärbasis in Deutschland stationiert sind, werden ihre Tochter ein Jahrzehnt lang nicht wiedersehen. Elf Jahre später taumelt Alice, mittlerweile eine junge Frau, schwer traumatisiert die Straßen ihres Heimatortes entlang. Was ist ihr passiert? Die plötzliche Rückkehr wirft ihre inzwischen zerrüttete Familie noch weiter aus der Bahn. Doch ist Alice wirklich die, für die sie sich ausgibt?

The Missing

Die BBC setzt die Erfolgsserie »The Missing« mit frischem Schwung fort: neue Story, neue Schauplätze, neue Charaktere. Das verbindende Element ist Julien Baptiste, der ebenso sympathische wie hartnäckige Entführungsspezialist aus Staffel 1, der auch in der Fortsetzung eine tragende Rolle spielt.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt: Sie spielt um Weihnachten 2014, als Alice von ihrem Entführer freigelassen wird und im Sommer 2016, in dem die Familie Webster zerbrochen ist. Sam, Gemma und Matthew suchen nach einem Ventil für ihre inneren Qualen und der Ermittler Julien Baptiste (Tchécky Karyo) ist mittlerweile ein Getriebener, besessen von dem Wunsch, das zweite entführte Mädchen zu finden.

Dreharbeiten

Sämtliche Orte der Serie sind fiktiv, gedreht wurde hauptsächlich in Ost-Belgien. Malmedy dient als Eckhausen bei Hannover, die häufig zu sehende Staumauer ist eine Talsperre bei Eupen. Brüssel diente als Drehort für eine Paris-Szene und in Marokko wurde der Kriegsschauplatz im Irak nachgebaut.
Monschau wiederum bildete den fiktiven schweizerischen Ort Vaaren ab.

The Missing

Filmkritik

Die acht Folgen der zweiten Staffel von „The Missing“ zeigen einen durchgehenden Kriminalfall, der viele Haken schlägt und manche losen Enden erzeugt. Menschliche Abgründe tun sich auf, manchmal auch einer zu viel. Trotzdem bietet die Serie solide Unterhaltung, zu einer absoluten Topbewertung aber fehlt ihr zu viel. Dass die Handlung zum Teil in Deutschland spielt, macht für den deutschen Zuschauer einen zusätzlichen Reiz aus.
Cineclub

• Allein die atmosphärischen Inszenierung durch Regisseur Ben Chanan und der bis in die Nebenrollen überzeugende Cast machen "The Missing" zum Pflichtprogramm für Krimi-Fans. Die Serie eignet sich aufgrund ihrer dichten, packenden Handlung hervorragend für eine ausgiebige Binge-Watching-Session.
Hitchecker.de

• Düster, spannend, unnachgiebig und vor allem absolut fesselnd: Das Puzzle entspannt sich erst nach und nach. Es gibt intelligente wie durchdachte Thriller-Kost, die am Ende mit einem wahren Knall endet. Somit ist die Geschichte nicht nur spannend und intelligent, sondern auch wendungsreich und unvorhersehbar.
Moviebreak.de

Bewertung:   8,2/10  IMDb


*** Monschau ***

ist mit seiner historischen Altstadt und der imposanten Hecken- und Vennlandschaft die Top-Destination für Belgier und Holländer in der Eifel. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und hinter den romantischen Fachwerkfassaden erwartet den Besucher ein vielfältiges Kunst-, Kultur- und Museenangebot. Die Stadt ist Mitglied im Arbeitskreis Historische Stadtkerne Nordrhein-Westfalens und darf sich seit 1996 Luftkurort nennen. In der näheren Umgebung sind zahlreiche Bunkerruinen und Panzersperren des ehemaligen Westwalles zu finden.

1198 wurde Monschau als Mons Ioci zum ersten Mal erwähnt, 1352 bekam die Siedlung Stadtrechte. Die Herzöge von Limburg hatten zu dieser Zeit die Monschauer Burg bereits ausgebaut. Am Ende des 16. Jahrhunderts begann die Ära der Monschauer Feintuchproduktion, die den Wohlstand der Stadt in den nächsten Jahrhunderten begründete. Davon zeugt heute u.a. das »Rote Haus«, das gleichzeitig Produktionsstätte und Wohnhaus der Textildynastie Scheiber war.

Touristen mit kulinarischen Präferenzen besuchen die historische Senfmühle, die Brauerei Felsenkeller und die Caffee-Rösterei Wilhelm Maassen, die nicht nur authentische Mitbringsel feilbieten, sondern auch einen Blick auf Produktion erlauben.

Panorama Monschau

1971 verpackte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude die Haller-Ruine und Teile der Monschauer Burg. Das "CHRISTO projekt monSCHAU" stellt eine der ersten großen Open-Air-Verhüllungen der Künstler dar - und war bei den Einwohnern seinerzeit heftig umstritten!

Mit der WDR-Produktion »Die Stadt im Tal« startete im selben Jahr Monschaus Karriere als führender Filmschauplatz der Eifel.

Bewertung:   4,6/5  Tripadvisor