K ein Glück im Spiel - und dann auch noch Pech in der Liebe. Für Basti (Luke Mockridge) kommt es in der Vorweihnachtszeit doppelt hart: Seine Karriere als Musiker wird nicht von Erfolg gekrönt und die Aussichten, nach der Trennung von seiner Freundin Fine (Cristina do Rego) ein eher deprimierendes Fest der Liebe feiern zu müssen, zieht die allgemeine Gemütslage erst recht nach unten.
Der weihnachtliche Heimatbesuch in der Eifel im Kreise der Familie verspricht Ablenkung - aber als sein Bruder Niklas (Lucas Reiber) plötzlich mit Ex Fine an seiner Seite auftaucht, erlischt in Basti selbst das letzte Fünkchen Hoffnung an eine glückliche Zukunft.

Die dreiteilige Netflix-Miniserie (zusammen etwa 135 Minuten) basiert lose auf dem Bestseller „7 Kilo in 3 Tagen“ von Christian Huber.
Luke Mockridge (richtig, der Comedian, der sich vor einem Jahr im ZDF-Fernsehgarten zum Affen gemacht hat), spielt den frustriert-erfolglosen Songwriter Basti, der Weihnachten nach Hause fährt und dort erfahren muss, dass seine Ex-Freundin jetzt mit seinem Bruder zusammen ist.
Der Mehrteiler wurde von Brainpool Pictures und Mockridges Produktionsfirma Lucky Pics hergestellt und zwischen Januar und März 2020 vorrangig in Monschau und Köln gedreht.

Lke Mockridge

TV-Kritik

• „ÜberWeihnachten“ ist anfangs zwar ganz hübsch, wie große Erwartungen auf die Kleinstadt-Tristesse treffen, der Film scheitert dann aber an überforderten Schauspielern und einem einfallslosen Drehbuch. Allein Carmen-Maja Antoni als knurrige Oma Hilde rettet die dreiteilige Miniserie, die eigentlich ein überlanger Spielfilm ist.
TV Spielfilm

• Gestern durchgeschaut und hat mich echt positiv überrascht. Sympathische Miniserie, die mich richtig in Weihnachtsstimmung gebracht hat. Überrascht war ich vor allem, dass Luke hier kaum für Lacher sorgt, sondern insbesondere als Musiker auftritt...für die Lacher sorgen andere Darsteller (die Oma ist sowas von genial...mit einer der besten Seriencharaktere der letzten Jahre.
Toasty

• Sehr gelungene Mini-Serie!!! Nach Hause kommen zur Familie und all die Freunde von Früher wiedersehen... da kann man sich soo gut hineinversetzen! Gerne mehr davon!
Ondrej

• Wunderschöne Kulissen und filmtechnisch schön umgesetzt. Das Script ist hingegen teilweise zum Augenverdrehen und die (ständige) Selbstinszinierung von Luke too much und teilweise zum Belächeln. Bin froh, dass es relativ schnell rum ist. Würde es mir keinesfalls ein weiteres Mal antun.
Ann

Bewertung:   6,7/10  IMDb

Luke Mockridge

Luke Mockridge wurde am 21. März 1989 in Bonn geboren und ist der Sohn des italienisch-kanadischen Kabarettisten-Paars Bill Mockridge und Margie Kinsky. Bereits während seines Studiums trat er in Bühnenprogrammen auf und legte so einen Grundstein für seine Karriere. Heute ist er als Komiker und Autor tätig und ist wöchentlich in seiner eigenen Sendung „Luke! Die Woche und ich“ auf Sat.1 zu sehen.

2013 wurde Luke Mockridge beim Deutschen Comedypreis als „Bester Newcomer“ ausgezeichnet, 2016 erhielt er die „1Live Comedy-Krone“.
2017 bekam er den Deutschen Comedypreis als „Erfolgreichster Live-Act“ und für seine Show „Luke! Die Woche und ich“ in der Kategorie „Beste Comedyshow“.
2018 gewann er außerdem eine Goldene Schallplatte sowie wurde als Live-Akt beim Comedy-Preis ausgezeichnet.


*** Monschau ***

ist mit seiner historischen Altstadt und der imposanten Hecken- und Vennlandschaft die Top-Destination für Belgier und Holländer in der Eifel. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und hinter den romantischen Fachwerkfassaden erwartet den Besucher ein vielfältiges Kunst-, Kultur- und Museenangebot. Die Stadt ist Mitglied im Arbeitskreis Historische Stadtkerne Nordrhein-Westfalens und darf sich seit 1996 Luftkurort nennen. In der näheren Umgebung sind zahlreiche Bunkerruinen und Panzersperren des ehemaligen Westwalles zu finden.

1198 wurde Monschau als Mons Ioci zum ersten Mal erwähnt, 1352 bekam die Siedlung Stadtrechte. Die Herzöge von Limburg hatten zu dieser Zeit die Monschauer Burg bereits ausgebaut. Am Ende des 16. Jahrhunderts begann die Ära der Monschauer Feintuchproduktion, die den Wohlstand der Stadt in den nächsten Jahrhunderten begründete. Davon zeugt heute u.a. das »Rote Haus«, das gleichzeitig Produktionsstätte und Wohnhaus der Textildynastie Scheiber war.

Touristen mit kulinarischen Präferenzen besuchen die historische Senfmühle, die Brauerei Felsenkeller und die Caffee-Rösterei Wilhelm Maassen, die nicht nur authentische Mitbringsel feilbieten, sondern auch einen Blick auf Produktion erlauben.

Panorama Monschau

1971 verpackte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude die Haller-Ruine und Teile der Monschauer Burg. Das "CHRISTO projekt monSCHAU" stellt eine der ersten großen Open-Air-Verhüllungen der Künstler dar - und war bei den Einwohnern seinerzeit heftig umstritten!

Mit der WDR-Produktion »Die Stadt im Tal« startete im selben Jahr Monschaus Karriere als führender Filmschauplatz der Eifel.

Bewertung:   4,6/5  Tripadvisor