P rofessor Henry Jones: »Diese Leute hier versuchen, uns zu töten!«
Indiana Jones: »Ich weiß, Dad!«
Professor Henry Jones: »Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich.«
Indiana Jones: »Mir passiert so etwas die ganze Zeit.«
Professor Henry Jones: »Junior, ich muss dir etwas sagen.«
Indiana Jones: »Jetzt nur nicht sentimental werden, Dad. Behalt´s für dich, bis wir hier raus sind.«
Professor Henry Jones: »Der Fußboden brennt ... sieh mal! ... und der Stuhl…«
Indiana: »Woher hast du gewusst, dass sie zu ihnen gehört?«
Professor Henry Jones: »Sie spricht im Schlaf.«

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral

Die dritten Folge »Indiana Jones und der letzte Kreuzzug« (1989) halten viele Fans für die beste, nicht zuletzt, weil - abgesehen von den beeindruckenden Action-Szenen - das schwierige Vater-Sohn-Verhältnis eine tragende Rolle spielt. Gemeinsam sind beide, Harrison Ford und Sean Connery, natürlich unschlagbar und haben sogar denselben Frauengeschmack: Pech nur, dass die blonde österreichische Archäologin Dr. Elsa Schneider (Alison Doody) gleichzeitig auch Nazi-Spionin ist…
Das muss Indiana Jones auf sehr schmerzhafte Weise erfahren, als er auf Schloss Brunwald an der deutsch-österreichischen Grenze seinen Vater befreien will.
Die wenigsten wissen, dass es sich dabei in Wahrheit um Schloss Bürresheim in der Osteifel handelt, zumindest, was die Außenaufnahmen angeht.

Dreharbeiten

Die dritten Folge »Indiana Jones und der letzte Kreuzzug« (1989) halten viele Fans für die beste, nicht zuletzt, weil - abgesehen von den beeindruckenden Action-Szenen - das schwierige Vater-Sohn-Verhältnis eine tragende Rolle spielt. Gemeinsam sind beide, Harrison Ford und Sean Connery, natürlich unschlagbar und haben sogar denselben Frauengeschmack: Pech nur, dass die blonde österreichische Archäologin Dr. Elsa Schneider (Alison Doody) gleichzeitig auch Nazi-Spionin ist…
Das muss Indiana Jones auf sehr schmerzhafte Weise erfahren, als er auf Schloss Brunwald an der deutsch-österreichischen Grenze seinen Vater befreien will.
Die wenigsten wissen, dass es sich dabei in Wahrheit um Schloss Bürresheim in der Osteifel handelt, zumindest, was die Außenaufnahmen angeht.

Filmkritik

So richtig begeistert sind die Kritiker nicht:

• Helene (Caroline Hellwig) schuftet für ihre fiese Stiefmutter. Zum Glück bekommt sie Hilfe von einer guten Fee. Und natürlich verliebt sich ein fescher Prinz in sie. Der Funke will irgendwie nichtüberspringen.
TV Spielfilm

• Regisseur Zoltan Spirandelli hat die Handlung (Buch: Katja Kittendorf) recht brav und konsequent im Stil der der meisten ARD-Märchen umgesetzt: mit Figuren, die umgehend als rechtschaffen oder böse zu erkennen sind, mit viel Sonnenschein und wenig Zwischentönen.
Ausgleich für die holzschnittartigen Figuren ist die gegen gängige Schlankheitsideale besetzte Fee Cleo. Ihre ironischen Kommentare sorgen für Heiterkeit und geben dem ansonsten altbackenen Märchen einen modernen Anstrich.

Tilmann P. Gangloff, Tittelbach.tv

• Konventioneller Märchenfilm mit wenigen Überraschungen und überwiegend eindimensionalen Figuren. Auch vertragen sich einige der modernen Anstriche nicht so recht mit dem Entwurf von Handlung und Charakteren.
Filmdienst

Bewertung:   6,9/10  IMDb


*** Bad Münstereifel ***

Kneippheilbad mit mittelalterlichem Ambiente, lebte jahrzehntelang gut von Tagestouristen aus dem Rheinland, vor allem aber von den Kurgästen, die von den Krankenkassen zuverlässig und in steigender Anzahl für Reha-Maßnahmen überwiesen wurden.
Nach diversen Gesundheitsreformen und den damit verbundenen Sparmaßnahmen hatte die Stadt seit den achtziger Jahren mit einem starken Rückgang des Kurbetriebs zu kämpfen. Den konnten auch die Busladungen meist weiblicher Heino-Fans nicht wettmachen, die im Café des bekanntesten Einwohners der Kurstadt mit Haselnusstorte abgefüllt wurden.

Bad Münstereifel

Es wurde also Zeit, ein neues Geschäftsmodell zu erfinden, und die ortsansässigen Geschäftsleute haben es geschafft: Auf ihre Initiative hin entstand seit August 2014 in Bad Münstereifel Deutschlands erstes »City Outlet Center«.
Viele kleine Läden in den historischen Gebäuden bieten nun hochwertige und stark im Preis reduzierte Modeartikel und Accessoires an. Und dieses ungewöhnliche Einkaufserlebnis in romantischer Kulisse zieht jährlich 1 Million Shopping-Touristen an.

Auch ohne Shopping-Erlebnis zog es bereits in der Frühzeit die Menschen auf den in der Nähe gelegenen Michelsberg, der zweithöchsten Erhebung des Ahrgebirges. Zahlreiche Funde belegen, dass bereits in der Mittelsteinzeit (9.600 bis 4.500 v. Chr.) Menschen als Jäger und Sammler in dieser Gegend lebten. Die prähistorischen Artefakte befinden sich im Hürten-Museum in Bad Münstereifel.

Ein paar Kilometer weiter auf dem Effelsberg steht das am 12. Mai 1971 eingeweihte Radioteleskop, eines der beiden größten vollbeweglichen Radioteleskope der Erde, das auch besichtigt werden kann.

Bewertung:   4,2/5  Tripadvisor