D Die Bauunternehmerin Erika Wallmann wird tot aus dem See gezogen. Die Polizei geht von einem Unfall aus, Hausmeister Scholten (Günter Lamprecht) ist sich aber sicher - Erikas untreuer Mann (Gottfried John) hat sie entsorgt

Als seine Chefin in ihrer Ferienwohnung zu Tode stürzt, ist der langjährige Hausmeister der einzige, der nicht an einen Unfall glaubt.
Er recherchiert verbissen die Hintergründe der Tat, macht sich seinen neuen Chef, den frisch gebackenen Witwer, zum Feind und wird in der Firma isoliert. In einer polnischen Putzfrau findet er eine Verbündete,

Dreharbeiten

Als die Location Scouts der Kölner Firma Colon Film 1998 im Auftrag des NDR am Rursee unterwegs sind, suchen sie nicht in erster Linie ein schönes Panorama.
Bei einer Schlüsselszene zu Beginn stürzt eine Frau in der Nähe ihres Ferienhauses eine große Holztreppe hinunter. Nach einem Unfall soll es jedenfalls aussehen...
Fündig werden sie auf dem Gelände des Akademischer Seglerverein der RWTH Aachen, ein wunderschönes Ufergrundstück mit großem Anlagesteg. Sie machen dem Segelclub ein Angebot, das die Mitglieder nicht ablehnen können:
Neben einer erfreulichen Mietzahlung fällt auch noch jede Menge gutes Bauholz und einige Ersatztonnen ab.

Für die Dreharbeiten wird eine gigantische Holztreppe bis hinunter zum Wasser gebaut, auf der das Opfer zu Tode stürzt. Der TV-Krimi unter der Regie von Michael Gutmann, für den es die erste Romanverfilmung ist, erhält gleich zwei Titel -
- "Glatteis" wie der zugrundeliegende Roman von Hans Werner Kettenbach
- und später "Ein fast perfektes Alibi".

Filmkritik

• So böse und gerissen wie Hans Werner Kettenbachs Romanvorlage.
TV Today

• Ein fesselndes Psychoduell zwischen zwei sehr guten Schauspielern Günter Lamprecht und Gottfried John.
MoviePilot

• Geschickt erzählter und inszenierter Kriminalfilm, der viel Wert auf die psychologisch ausgefeilte Charakterzeichnung seiner Personen legt.
Filmdienst

Bewertung:   7,3/10  IMDb


*** Woffelsbach ***

wurde 1516 erstmals urkundlich erwähnt, die ältesten erhaltenen Höfe stammen aus dem 17. Jahrhundert. Wie fast überall in der Eifel sind viele römische Relikte entdeckt worden, z.B. Fundamente eines Landguts, Keramikscherben, Mahlsteine, eine Jupitersäule, eine Graburne, und Münzen.

Mit dem Bau der Rurtalsperre 1934–1938 und deren Erweiterung 1955–1959 verschwand ein großer Teil vom alten Woffelsbach im Rursee. Gleichzeitig nahm der Tourismus in Woffelsbach seinen Anfang. Heute beherbergt der Ort mehr als 15 Segelvereine. Campingplätze, Segelschulen, Appartements und private Wochenendhäuser; in den Jahren 2012 bis 2014 entstand eine neue Mitte mit Parkanlagen direkt am See und einer Seeterrasse mit Seebühne.
Baden kann man natürlich auch: Treppen führen zum Ufer hinunter, an dem Terrassen und ein Badesteg angelegt ist. Die Wasserqualität wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW analysiert und gilt als »ausgezeichnet«.

Die Ausflugsboote der Rursee-Schifffahrt KG machen in Woffelsbach Zwischenstation. Das gegenüberliegende Kermeter-Ufer mit seinen Naturlandschaften und Lehrpfaden auf dem Gelände des Nationalparks ist ebenfalls mit einer Schiffsanlegestelle angebunden.

Bewertung:   4,0/5  Tripadvisor

TV-Krimi

ARD  1999