B eim Klassentreffen auf einem Stützpunkt der US-Luftwaffe in Deutschland verliebt sich einer der ehemaligen Schüler in seine Lehrerin von damals. Der psychisch gestörte Mann verschleppt sein Opfer, das zum Schein auf seine Forderung eingeht, ihn zu heiraten.

Objekt der Begierde

Auf dem US-Luftstützpunkt Waldburg findet ein Treffen ehemaliger Schüler der dortigen Thomas-Paine-School statt. Auch die frühere Lehrerin Kay Steiner reist aus diesem Anlass mit ihrem Mann Michael nach Deutschland. Während des Klassentreffens lässt sie ihr ehemaliger Schüler Tony Ortona nicht aus den Augen, sucht immer wieder ihre Nähe.
Tony steigert sich in eine leidenschaftliche Liebe zu Kay hinein und glaubt sich wiedergeliebt. Er ist besessen von der Vorstellung, Kay zu seiner Frau zu machen.

Das Waldversteck

In seiner Verstörung verschleppt er das Objekt seiner Begierde in seine tief im Wald liegende Hütte. Kay muß nur allzu bald erkennen, in welch furchtbarer Lage sie sich befindet. Tony droht der Gefesselten, ihren Mann zu töten, wenn sie sich nicht von ihm trennt und ihn heiratet.
Verzweifelt versucht sie, Zeit zu gewinnen. Zum Schein spielt sie das grausame Spiel mit. Sie überredet Tony, mit ihr ein Hochzeitskleid zu kaufen. Dabei hofft sie auf eine Chance, ihm zu entkommen.
Währenddessen fahnden Hauptkommissar Hecker und seine Kollegen zusammen mit der Polizeipsychologin Virginia Holland fieberhaft nach der Verschwundenen.

Mary Higgings Clarks

Regisseur und Darsteller

Der 1926 in London geborene Regisseur Clive Donner drehte seinen beklemmenden Psychothriller "Schwarze Hochzeit" in Deutschland mit nordamerikanischen Schauspielern. Kate Nelligan brillierte u. a. in "Herr der Gezeiten" und "Crazy Instinct".
Werner Stocker (u. a. "Herbstmilch", "Rama Dama") stand auf dem Sprung zur Weltkarriere, als er 1993 im Alter von nur 38 Jahren einem Gehirntumor erlag.
Clive Donners Psychokrimi basiert auf einem Roman von Mary Higgins Clark.

Filmkritik

• Hält keinem "Fessle mich!"-Vergleich stand
TV Spielfilm

Bewertung:   5,8/10  IMDb


*** Monschau ***

ist mit seiner historischen Altstadt und der imposanten Hecken- und Vennlandschaft die Top-Destination für Belgier und Holländer in der Eifel. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und hinter den romantischen Fachwerkfassaden erwartet den Besucher ein vielfältiges Kunst-, Kultur- und Museenangebot. Die Stadt ist Mitglied im Arbeitskreis Historische Stadtkerne Nordrhein-Westfalens und darf sich seit 1996 Luftkurort nennen. In der näheren Umgebung sind zahlreiche Bunkerruinen und Panzersperren des ehemaligen Westwalles zu finden.

1198 wurde Monschau als Mons Ioci zum ersten Mal erwähnt, 1352 bekam die Siedlung Stadtrechte. Die Herzöge von Limburg hatten zu dieser Zeit die Monschauer Burg bereits ausgebaut. Am Ende des 16. Jahrhunderts begann die Ära der Monschauer Feintuchproduktion, die den Wohlstand der Stadt in den nächsten Jahrhunderten begründete. Davon zeugt heute u.a. das »Rote Haus«, das gleichzeitig Produktionsstätte und Wohnhaus der Textildynastie Scheiber war.

Touristen mit kulinarischen Präferenzen besuchen die historische Senfmühle, die Brauerei Felsenkeller und die Caffee-Rösterei Wilhelm Maassen, die nicht nur authentische Mitbringsel feilbieten, sondern auch einen Blick auf Produktion erlauben.

Panorama Monschau

1971 verpackte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude die Haller-Ruine und Teile der Monschauer Burg. Das "CHRISTO projekt monSCHAU" stellt eine der ersten großen Open-Air-Verhüllungen der Künstler dar - und war bei den Einwohnern seinerzeit heftig umstritten!

Mit der WDR-Produktion »Die Stadt im Tal« startete im selben Jahr Monschaus Karriere als führender Filmschauplatz der Eifel.

Bewertung:   4,6/5  Tripadvisor