D er Mönch für´s Grobe: Nach einem traumatischen Erlebnis im Kosovo quittiert Lasko den Dienst als Soldat in der KFOR-Friedenstruppe und zieht sich als Mönch in ein Kloster zurück.
Was er nicht ahnt: Er kommt vom Regen in die Traufe oder - der Umgebung angemessen - in Teufels Küche...

Auf Grund seiner militärischen Ausbildung und seines Waschbrett-Bauchs wird Lasko vom (fiktiven) christlichen Geheimorden "Pugnus Dei" engagiert und soll einen Pilgerzug nach Lourdes beschützen.
Das passt wiederum ein paar Terroristen überhaupt nicht in den Plan, die sich gerade mit einem Killervirus absetzen wollen.

Es ist eigentlich klar, wie die Sache ausgeht: Hätte der deutsche Kung-Fu-Mönch versagt, wäre die Covid-19 Pandemie schon im Jahr 2006 ausgebrochen und RTL hätte drei Jahre später aus dem Stoff keine Action-Serie unter dem Titel "Lasko - die Faust Gottes" nachschieben können.

Dreharbeiten

Die Drehorte lagen überwiegend in der Eifel. So wurden die gesamten Aufnahmen des Zuges auf der Strecke auf Nebenbahnstrecke der Eifelquerbahn zwischen Gerolstein, Daun und Kaisersesch gedreht.
Bei einer Zugbegegnung wurde ein Zug der VulkanEifelBahn im Bahnhof Daun gezeigt.

Filmkritik

• Regisseur Diethard Küster drehte diese reichlich tumbe Story, die aber mit ausgefeilten Actionszenen zu überzeugen weiß. Das ist bei deutschen Produktionen nicht immer selbstverständlich.
Prisma-Online

• Pilotfilm um den Kuttenkämpfer - Hier geht auch die Story in die Knie.
TV-Spielfilm

• Dass coole, international vermarktbare Action auch aus Deutschland kommen kann, beweist ein weiteres Mal die Hürther Firma Action Concept mit „Im Auftrag des Vatikans“.
Kino.de

Bewertung:   4,3/10  IMDb


Daun

wird umringt von Schalkenmehrener, Weinfelder und Gemündener Maar und darf sich »heilklimatische Kur- und Kneippkurort« nennen, nicht zuletzt wegen seiner Mineralquellen. Verschiedene Freizeiteinrichtungen wie die Naturfreibäder der Maare, der Wild- und Erlebnispark oder das Kur- und Hallenbad machen Daun zu einem Zentrum des Tourismus in der Vulkaneifel.

Daun ist Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz und hat gut 8.000 Einwohner.

Das Gebiet wurde bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. zum ersten Mal besiedelt. Damals hatten sich die Kelten auf dem befestigten Basaltberg in Daun angesiedelt. Auch die Römer nutzten diesen markanten Hügel des Liesertals als Wachstation.
Im Jahr 1346 folgte die Verleihung der Stadt- und Marktrechte; Daun wurde zugleich Standort eines Hochgerichts.

Bewertung:   4,6/5  Tripadvisor

Actionfilm

RTL  2006